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AVefi plus

Automatisiertes Verbundsystem für Einheitliche Film-Identifikatoren

Datum

01.11.2025 - 31.10.2028

Die Vernetzung standardisierter wissenschaftlicher Metadaten über Institutionen hinweg ist ein übergeordnetes gesellschaftliches Ziel. Es ermöglicht effizientere Strukturen, weitere Innovationen und knüpft damit an die Tradition der großen Verbünde im Archiv- und Bibliotheksbereich an. Zu diesem übergeordneten Ziel leistet das Projekt “AV-EFI” einen neuartigen Beitrag auf dem Gebiet audiovisueller Bestände und ihrer Nachweise für die wissenschaftliche Forschung und das Kulturerbe. Es werden insbesondere Film- und Medienwissenschaften, aber auch die interdisziplinären Geistes- und Kulturwissenschaften, vor allem die Digital Humanities, adressiert.

Im Projekt wird entwickelt und erprobt, wie ein institutionsübergreifendes, webbasiertes System, in dem Persistent Identifier (PID) eine zentrale Rolle spielen, als Forschungsinfrastruktur zur Identifikation von AV-Werken, den dazugehörenden Fassungen und Datenobjekten dient und wie sie miteinander verknüpft werden können. Das PID-System mit den einheitlichen Filmidentifikatoren (EFI) übernimmt die Funktion einer zentralen Datenbank, führt die existierenden Metadaten der unterschiedlichen Fassungen und Materialien aus den originalen Datenbanken verschiedener Institutionen strukturiert und möglichst automatisiert zusammen und sichert damit die freie und langfristige Verfügbarkeit dieser Informationen für die Öffentlichkeit. Dabei ist angedacht, die Disambiguierung und die Zuordnung der Metadaten verschiedener Institutionen durch automatische Synchronisations- und Abgleichsroutinen zu unterstützen. Das zu entwickelnde Verbundsystem einschließlich einer benutzungsfreundlichen Recherche- und Redaktionsoberfläche, soll das bereits verfügbare “Ökosystem” (filmischer) Identifikatoren und (Norm-)Daten (z.B. Filmportal, EIDR; GND, NFDI4Culture) sinnvoll ergänzen und sich in dieses als originäres Angebot mit starkem Bestandsbezug einfügen.

Unter "AVefi plus" wird die Entwicklungsarbeit in der zweiten Projektphase, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, nahtlos fortgeführt. In den kommenden drei Jahren – von November 2025 bis Oktober 2028 – wird unter anderem daran gearbeitet, die beteiligten Institutionen mit ihren Datenquellen sowie den Nutzerkreis zu erweitern und das Verbundsystem langfristig zu festigen. Aus dem Düsseldorfer Verbund wird sich die Stiftung IMAI - Inter Media Art Institute - beteiligen.

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