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Videokunst im Archiv

Bewahren – Vermitteln – Erforschen

Im Archivbestand der Video- und Medienkunststiftung imai – inter media art institute befinden sich über 1.500 Videokunstwerke von regionaler, nationaler und internationaler Bedeutung, deren Entstehungsjahre zwischen den 1970er Jahren und heute liegen.
Aufgrund der schnell voranschreitenden Obsoleszenz von Speichermedien und den dazugehörigen Abspielgeräten gehören Digitalisierung und kontinuierliche Migration zu den wesentlichen Maßnahmen, um die Lesbarkeit und Vermittlung der filmischen Inhalte gewährleisten zu können. Ein Videokunstwerk ist deshalb häufig in mehreren materiellen Überlieferungen im Archiv vorhanden. Infolgedessen erfordert es in der Bewahrung von Videokunst ein Umdenken hinsichtlich unseres Anspruchs an eine historische Originalität.

Seit Februar 2016 fördert der Landschaftsverband Rheinland ein zweijähriges Archivierungsprojekt in der Stiftung imai, um unter Berücksichtigung der spezifischen Erhaltungsbedingungen für Videokunst eine zukunftsfähige Dateninfrastruktur, Langzeitarchivierung und Zugänglichkeit für das Videoarchiv zu entwickeln.

 

Vortrag von

Dr. Renate Buschmann

Veranstaltung

50. Rheinischer Archivtag, Siegburg, 2./3. Juni 2016

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