Die Ausstellung I Don’t Pay Your Price (Euren Preis zahle ich nicht / Ich spiele nicht nach euren Regeln) zeigt Videos aus den 1980er- und 1990er-Jahren. Lange fanden diese Videos wenig Beachtung. Bis vor Kurzem schlummerten sie im Nachlass des Kölner Videokunstvertriebs 235. Im Zuge eines Forschungsprojekts hat die Stiftung IMAI diesen Nachlass aufgearbeitet und die hier präsentierten Videos ausgewählt. Sie lassen sich als queer-feministische Interventionen, also Eingriffe, in die Videokunst ihrer Zeit verstehen – und wie der eine Songzeile der Band Malaria! aufgreifende Titel andeutet, auch als eine Absage an die patriarchal strukturierte Kunstszene.
Inhalt
I Don’t Pay Your Price. Eine Einführung
Zorah Mari Bauer & Viola Kiefner
Lynda Benglis
Johanne Charlebois & Harold Vasselin
Yoshiko Chuma
Ilse Gassinger
Bettina Gruber & Maria Vedder
Marina Gržinić & Aina Šmid
Mona Hatoum
Barbara Konopka (moRgan)
Malaria! / Brigitte Bühler & Gudrun Gut & Dieter Hormel
Rabe perplexum
Monica Petracci
Claudia Richarz
Nina Rippel
Pipilotti Rist
Ane Mette Ruge
Beate Strecker
Ulrike Zimmermann
Die Broschüre enthält Zitate der Künstler*innen. Sie stammen aus Interviews, die Kat Lawinia Gorska zwischen Juni und September 2024 geführt hat.
Impressum
Diese Broschüre erscheint anlässlich I Don’t Pay Your Price – Queerfeministische Interventionen mit der Videokamera, einer Ausstellung der Düsseldorfer Stiftung IMAI – Inter Media Art Institute in der Lore Deutz in Köln, 8. November – 8. Dezember 2024.
Kuratorin, Projektleiterin (IMAI), Redaktion und Texte: Kat Lawinia Gorska
Projektleiter (Lore Deutz): Jan Gerngroß
Kuratorische Assistenz: Angéla Komarowsky
Ausstellungsarchitektur: Chace Ho
Technische Einrichtung: Jürgen Galli
Ausstellungsaufbau: Sebastian Blum
Grafische Gestaltung: Jan Kiesswetter, Jonas Fechner
Lektorat: Greta Garle
Übersetzung: Good & Cheap Art Translators
Social Media: Andrea Sigrist
Wissenschaftliche und kuratorische Beratung: Dagmar Brunow, Kathrin Dreckmann, Nele Kaczmarek und Linnea Semmerling
© 2024, Stiftung IMAI – Inter Media Art Institute, die Künstler*innen, die Autorin
Alle Rechte vorbehalten