Nahaufnahme eines eckigen Gullideckels aus grauem, verschmutztem Metall im Düsseldorfer Stadtzentrum. Auf der Oberfläche sind helle Rückstände alter Kaugummis zu sehen. Durch die schmalen Öffnungen wirkt der Raum darunter tiefschwarz. Aus dieser Dunkelheit wächst leuchtend grünes Moos empor.
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KMRU

FOLDS (In tape fields)

In FOLDS (In tape fields) [Faltungen (in Aufnahmefeldern)] untersucht KMRU, wie urbane Infrastrukturen das Hören im öffentlichen Raum bedingen und strukturieren. Ausgehend von Hörspaziergängen, Umwegen und beiläufigen Aufnahmen nähert er sich Düsseldorf als einem auditiven Feld, in dem sich Routinen, Rhythmen und Erwartungen überlagern.

Die Arbeit entfaltet sich über verschiedene Orte und Lautsprechersysteme im Stadtraum. Klangmotive, Schleifen und Feldaufnahmen tauchen versetzt und wiederkehrend auf, ohne sich zu einem geschlossenen Ganzen zu fügen. Zeit wird gedehnt, unterbrochen oder zurückgeführt. Bedeutung entsteht im Vorübergehen, im Verweilen oder auch im Überhören. Statt einer festen Kartografie eröffnet die Arbeit eine offene, vielschichtige Form der Wahrnehmung.

 

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